Gartenprojekt mit Flüchtlingen

Projektbericht vom Samstag, dem 9. April 2016:
Ein Flüchtlingswohnheim sollte es sein und "Ich möchte etwas kreatives schaffen, etwas Nachhaltiges", sagt die Initiatoren Nuria Pols über ihr "Gartenprojekt mit Flüchtlingen" auf der Auftaktveranstaltung.
"Ich habe viele Wohnheime angeschrieben, als meine Idee erst mal fest stand und 8 haben sich zurückgemeldet und Interesse gezeigt, viele fragten auch nach einer Umsetzung und Wiederholung im nächsten Jahr. Somit konnte ich mir den Veranstaltungsort aussuchen und habe mich für das kleinste Heim entschieden. Ich will mich beim ersten Mal ja nicht verzetteln und erst mal schauen, wie das Projekt angenommen wird"
Und wie es angenommen wurde. Es wurde geschwitzt, gesägt, geschuftet, gehoben, gebuddelt, gepflanzt, gegossen und geschraubt, gelacht, gehüpft und geschaufelt. 5 Kubikmeter Erde herangeschafft und in die gebauten Hochbeetkästen verteilt.
Gefestigt wurde das Ganze mit vollem Körpereinsatz und manchmal schaute auch nur noch der Haaransatz aus den großen Kästen heraus.
Am Ende des Tages blieb die Befriedigung über die körperliche Arbeit, die Freude am gemeinsamen Schaffen und fröhlichen Miteinander.
Die Blumen und Pflanzen bekamen noch ein paar Kannen Wasser und hoffen auf weiterhin schönstes Wetter in ihren neuen Hochbeeten.