PCs für Flüchtlingsheime

Nicht einfach wegwerfen, sondern Full-Recycling im PC-Bereich betreiben!
Mindestens ein halbes Jahr Vorlauf benötigte dieses außergewöhnliche Projekt am 9. April 2016 - initiiert von Daniel Wall.
"Wir können ja nicht einfach gespendete Computer mit Restdaten weggeben".
Da müssen also Festplatten formatiert werden, Software besorgt und installiert werden. Auch Treiber braucht es, um alles zum Laufen zu bringen, von dem reichlichen Kabel-Gewirre mal abgesehen.
4 Stunden waren für diese Vorbereitung der 20 gespendeten PCs vorgesehen und dann kommt es, wie es immer kommt, die Sanduhr dreht sich und alles dauert länger als geplant. Dass es dann doch 9 Arbeitsstunden und 8 fachkundige Helfer benötigt, um alle PCs auf den neuesten Stand der Betriebsamkeit zu bringen, "Nun, das war eben so", sagt Daniel…, denn nicht ist so unberechenbar wie die liebe Technik.
Da blieb es nicht aus, dass die Helfer auch mal den Blick vom Monitor über die Stadt Hannover schweifen ließen und auch ein Stück Pizza beruhigte die Nerven.
Der umfangreichen Hardwarespende der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover und aus dem Umfeld von Shift-Phone verdanken bald 20 Asylsuchende in Hannover einen Zugang zur digitalen Welt, einen eigenen PC.
Dazu gehört aber noch mehr, so mussten Windows-Lizenzen erworben werden, dank der Projektkoordination der Organisation "Haus des Stiftens", war dies zu realisieren.
Zahlreiche Privatpersonen und die Baptistische Pfadfinderschaft mit einer hohen Geldspende, haben das Gelingen des Projektes erst ermöglicht.

Wir haben die Stadt "vernetzt" - mit gespendeten PCs überzogen!
In Ahlem, Davenstedt, Linden-Nord, Linden-Mitte, Nordstadt, Calenberger Nordstadt, Südstadt, Döhren, Eilenriede-Nord, Heideviertel, Laatzen stehen sie jetzt, die 20 voll ausgestatteten Computer. Tower, Tastatur, Maus und Monitor, Software und Grundeinweisung an die Beschenkten, das nennt man Komplett-Paket. Dazu kommt noch die "Manpower" vor Ort, 5 Teams mit insgesamt 14 Helfern und Helferinnen sind gefahren, haben gepackt und transportiert, getragen, angeschlossen und installiert, erklärt und eingewiesen.
Glückliche Gesichter gab es viele, die Empfänger konnten ihr Glück kaum fassen. Nun kann es los gehen - der Draht zur weiten Welt ist gelegt und sicher saß so mancher abends vor "seinem" PC und hat schon mit Daheim Kontakt aufgenommen.