Sommerfest im Seniorenheim

Am Freitag, den 21.6.2019 fand das alljährliche Sommerfest des Margot-Engelke-Zentrums in der Südstadt statt - pünktlich zum Sommeranfang!
Schon zum zweiten Mal waren auch wir von Serve the City dabei – diesmal Annette, Ahmed und Sarah – um die Mitarbeiterinnen des begleitenden Diensts vor Ort und beim Weg mit den Seniorinnen und Senioren aus dem Nebenhaus in den schönen Garten am Haupthaus zu unterstützen.
Ein kurzweiliger Nachmittag mit Musiker, Zauberer, Waffeln und Würstchen bei wunderbarem Sonnenschein. Besonders schön für uns war auch die Wertschätzung von Bürgermeisterin Regine Kramarek, die für ein Grußwort zum Sommerfest gekommen war und uns sofort mit den Serve the City-T-Shirts und -Buttons erkannt hat. Direkt nach ihrer Ansprache kam sie auf einen kurzen Plausch vorbei und fand es super, dass wir auch hier von Serve the City sichtbar sind und natürlich vor allem Gutes tun.
Die Gespräche an den Tischen wurden im Laufe des Nachmittags immer lebhafter und es wurde viel gemeinsam gelacht und geschlemmt, bis auch der oder die letzte, die mit schlechter Laune gekommen war (“Ist mir viel zu heiß!” “Mein versprochener Besuch ist nicht gekommen!”), ein Lächeln im Gesicht hatte.
Für die Seniorinnen und Senioren sind solche Nachmittage selten und eine willkommene Abwechslung zum manchmal tristen und langweiligen Alltag im Seniorenheim. Umso schöner, als bei einer Seniorin überraschend der Sohn vorbeikam und man noch den einen oder anderen Bekannten wieder getroffen hat, den man lange nicht gesehen hat. Gegen 17 Uhr hieß es dann: Genug Sonne, genug Waffeln und Kaffee – zurück geht’s!  Wir wurden mit einem “Kommt gerne öfters wieder, es ist so toll dass ihr das immer wieder macht – ohne euch wäre das nicht möglich!” verabschiedet. Ja, na klar kommen wir wieder und wer weiß, wer demnächst noch öfters im Seniorenheim vorbeischaut – wie Ahmed, der seit kurzem jeden Tag ehrenamtlich zur Kaffeezeit den Angestellten zur Hand geht. Klasse!

Stolpersteine putzen - "Schüler helfen Leben"-Sozialtag

Am 19. Juni 2019 war der diesjährige "Schüler helfen Leben"-Sozialtag.
Einen Tag lang tauschen Schüler bundesweit die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und spenden ihren Lohn an Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa und Jordanien.
Der Freundeskreis Hannover e.V. hatte die Schülerin Marie-Sophie für den Tag im Einsatz und gemeinsam mit Linda machten sie sich auf den Weg von der Nordstadt in die Innenstadt, um Stolpersteine zu putzen.
Respekt und Gleichberechtigung zwischen allen Menschen sollte selbstverständlich sein. Dass das nicht immer so war, daran erinnern die Stolpersteine, die zum Gedenken vor den ehemaligen Wohnhäusern von Opfern des Nazi-Regimes liegen.
Mit Politur, Zahnbürsten und Lappen wurde an diesem Tag wieder fleißig gegen das Vergessen geputzt. Ob Familien oder Einzelpersonen - die Informationen auf den Steinen laden zum Nachdenken ein und lassen erkennen, wie viele Familien auch auf grausame Weise voneinander getrennt wurden. In einer Zeit, in der der Antisemitismus wieder vermehrt Einzug hält, hoffen wir, mit der heutigen Aktion zu mehr Respekt und Gleichberechtigung untereinander beigetragen zu haben.

Spielenachmittag im Wohnprojekt für geflüchtete Familien

Am Montag, den 17. Juni 2019, wurde in einer Unterkunft für geflüchtete Familien wieder das Playmais ausgepackt.
Rund 20 Kinder nutzen das Angebot und legten sofort los - kannte man das Prinzip doch noch von unserem letzten Besuch im April: Ob Mäuse, Prinzessinnen oder ganze Fußballstadien - der Kreativität war keine Grenzen gesetzt.
Wer von dieser einmal eine Pause brauchte, konnte sich mit leckerem Kuchen stärken oder seinem Bewegungsdrang beim Stopptanz oder Springseilspringen nachkommen. Als die Helfer*innen am Ende der Aktion wieder alle Sachen zusammengepackt haben, wurde deutlich benannt, dass sie doch bitte schnell wiederkommen sollen. Gebongt!

Grillen mit Bewohnerinnen einer Obdachlosenunterkunft

Grillen und Chillen: was konnte man, bzw. frau, am Freitag, dem 14.6.2019, bei schönstem Wetter Besseres machen?
Das dachten sich auch Carina, Annette und Stina und haben das Auto mit leckeren Zutaten für ein gemeinsames Abendessen mit Bewohnerinnen einer Unterkunft für obdachlose Frauen vollgepackt. Hauptzutaten: Grillfleisch und vor allem Geselligkeit! Als Beilage natürlich Salat.
Die STC-Kochaktionen sind für die Frauen eine schöne Gelegenheit, auch untereinander locker ins Gespräch zu kommen.
Deshalb verwundert es nicht, dass schon Überlegungen für eine nächste Aktion angestellt wurden!
Der Sommer ist (hoffentlich) noch lang! (Fotos: pixabay)

  

Häkel-Schnecken

Kuschelige Schnecken für kleine Patient/innen:
Die HNO Klinik Hannover überreicht jedem Kind nach einer Cochlea Implantation eine selbst gehäkelte Schnecke – als Tröster, Andenken und Wertschätzung.
Das Cochlea Implantat ermöglicht gehörlos geborenen Kindern das Hören. Das kleine sinnbildliche Kuscheltier markiert also einen wichtigen Punkt im Leben der meist erst ein Jahr alten Patient/innen und wird zum neuen Wegbegleiter.
Wem würden diese zauberhaften kleinen Begleiter kein Lächeln ins Gesicht zaubern?
Stefanie, die in der STC Aktionswoche im April 2019 mit einigen Helferinnen das Häkelprojekt gestartet hat, hat am 17.5.2019 ganze 41 liebevoll gehäkelte Schnecken für die kleinen PatientInnen im Deutschen Hörzentrum Hannover (DHZ) der MHH abgegeben.
Ein besonderer Dank an Frau Beyer aus der Öffentlichkeitsarbeit des DHZ, die sich sehr viel Zeit für Stefanie genommen hat!
Im Foyer des DHZ steht eine große Nachbildung des Innenohrs - das graue Gebilde in dem die Schnecken einen schönen Platz gefunden haben (siehe Bilder). Cochlea ist das lateinische Wort für „Innenohr“. Die Cochlea hat die Form eines Schneckenhauses.
Es gibt viele Erkrankungen, die zu einer Beeinträchtigung des Innenohres führen können und am Ende eine Taubheit zur Folge haben. Das DHZ hat die Cochlea-Implantate erfunden, welche den betroffenen PatientInnen wieder das Hören ermöglichen. Bei Neugeborenen wird gleich nach der Geburt ein Hörtest durchgeführt um eine mögliche Taubheit rechtzeitig zu diagnostizieren. Sollte eine Taubheit vorliegen, so erschreckt das die Eltern sehr und führt häufig zu großer Verunsicherung und Sorge. Die Kinder bekommen in einem Alter von 6-12 Monaten ein Cochlea-Implantat. Es ist nur ein chirurgischer Eingriff bei den Patienten notwendig, da das Implantat „mitwächst“. Die Implantation ist ein 1-2 stündiger chirurgischer Eingriff. Für die Eltern ist dieser Eingriff eine große Herausforderung, muss doch ein Feld in der Schädeldecke durchstochen werden, welches nur wenige Millimeter neben dem Gesichtsnerven liegt. Eine Beeinträchtigung dieses Nerves könnte massive Auswirkungen auf zahlreiche Muskeln im Gesicht haben. 
Für die Eltern und die Kinder, denen eine Cochlea-Implantat-OP bevorsteht, ist es schön zu wissen, dass sich Menschen Garn zum Häkeln herausgesucht haben, sich Gedanken über die Farbzusammenstellung gemacht haben und ihre Zeit geopfert haben, um eine Häkelschnecke für ein fremdes Kind herzustellen.
Das Team im DHZ arbeitet mit Herz und großem Enthusiasmus und sie haben sich riesig über die Häkelschnecken-Spende gefreut.
Wir bedanken uns bei allen fleißigen HäklerInnen und sind uns sicher, dass das Lächeln der Häkelschnecken vielen Kindern und deren Eltern Trost, Ruhe und Dankbarkeit in einer schwierigen Zeit schenken wird!

Frühaufsteher und flinke Hände gesucht

Samstagmorgen, 7:00 Uhr: Die Sonne scheint, die letzten Partypeople der letzten Nacht machen sich auf den Weg nach Hause - und die ersten Frühaufsteher beginnen schon an zu arbeiten: der 33. Selbsthilfetag in Hannover steht an. Am 18.5.2019 stellten sich rund 90 Selbsthilfeeinrichtungen in der Hannoveraner Innenstadt allen Interessenten und Interessentinnen vor, um von ihrer Arbeit zu berichten.
Doch bevor es richtig losgehen konnte, mussten zunächst noch einige Zelte aufgebaut werden. Auch wir von Serve the City Hannover waren dabei und haben kräftig mit angepackt. Frühsport einmal anders, bei dem man auch noch etwas Gutes tut!
Innerhalb von drei Stunden ist man zu einem richtigen Zeltaufbau-Spezialisten geworden. Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Stände waren für die zusätzlichen helfenden Hände sehr dankbar und belohnten sie auch mit einem Lolli.

Ausflug mit Senioren

"Das wird Ihnen eines Tages alles zurückgegeben"
Mit diesen Worten und einem strahlenden Lächeln kamen uns am Montag, den 13. 5. 2019, die Bewohner*innen des St. Martinshof im Wartebereich des Haus Amiens entgegen gefahren.
In diesem Haus wohnen demenzerkrankte Senioren, die überwiegend auf den Rollstuhl angewiesen sind.
An diesem Tag war ein Ausflug in die zwei Kilometer entfernte "Gaststätte Annateich" geplant, der dank schönstem Wetter auch stattfinden konnte. Durch Wälder und an Wiesen vorbei ging es Richtung Gaststätte. Für viele der Bewohner*innen war dieses seit langer Zeit mal wieder der erste Ausflug. Die zwei Kilometer kamen dem einen oder der anderen doch sehr weit vor: "Sind wir noch in Hannover oder schon in Wolfenbüttel?"
In der Gaststätte angekommen bestellte jeder zwei Kugeln Eis, die RIESIG und mit leckerem Obst verziert waren. Bei schönstem Sonnenschein und einigen Gesprächen ging auch dort die Zeit schnell um. Gegen 17:00 Uhr ging es dann auch wieder auf den Rückweg. Nachdem die Bewohner*innen im Essenssaal auf ihre Stammplätze gesetzt und verabschiedet wurden, konnten beim Abschluss mit den Helfern und den beiden Betreuerinnen noch Rückfragen zum Thema Demenz gestellt werden.
Man war sich einig: dieses war ein guter Tag, der viel Freude und Dankbarkeit mit sich brachte - auf allen Seiten.

Chor im Seniorenheim

Am Samstag, den 11.5.2019 waren wir wieder mal fröhlich und musikalisch im Seniorenheim unterwegs.
Seit über einem Jahr schon verbringen wir regelmäßig mit einigen Senior/innen des Margot-Engelke-Zentrums in der Südstadt einen kurzweiligen Nachmittag.
Die "Besetzung" ist auf beiden Seiten wechselnd, das Angebot gleich: wer Zeit, Lust und eine gute Tagesform hat, kommt mit zur Kaffee- und Klönrunde und anschließend zum Konzert im Gemeinschaftsraum. Die Sozialarbeiterin organisiert mit viel Herzblut immer wieder Chöre, Gesangsgruppen oder Alleinunterhalter, um so vielen Bewohner/innen wie möglich ca. einen Samstag im Monat einen schönen und geselligen Nachmittag zu bereiten.
Und seit 2018 tragen wir von STC dazu bei, dass auch die Senior/innen des Nebenhauses daran teilhaben können, die ohne organisierte Begleitung die fünf Gehminuten nicht zurücklegen könnten und die sich immer über Abwechslung und ein gutes Gespräch freuen.
Diesen Samstag waren Katharina, Sarah, Haitham und Ahmed zusammen mit vier Seniorinnen dort. Es war in vielerlei Hinsicht international: zwei ägyptische Begleiter, eine Seniorin, die lange im Iran gelebt hat, und ein deutsch-russischer Chor, der viele frühlingshafte Heimatlieder in beiden Sprachen in petto hatte. So gingen die Gesprächsthemen nie aus.
Völkerverständigung einmal anders!

Abschlussveranstaltung Aktionswoche 2019

19 Projekte, 137 Teilnehmer/innen, 5 Fotograf/innen, 237 Fotos, 19 Projektleiter/innen, 6 gelebte Serve the City Werte - und unzählbare schöne Momente!
Das ist die eindrucksvolle Bilanz unserer Aktionswoche 2019!
Das Kernteam hat sich daher zum Dank an alle, die zu dieser vielfältigen und bereichernden Woche beigetragen haben, nochmal richtig ins Zeug gelegt und am Samstag, den 6.4.2019 zum gemeinsamen Abschluss in den GiG Saal eingeladen. 45 Gäste sind der Einladung zum reichhaltigen Frühstück mit Rückblick auf die Projekte und Live-Musik von Jan Jakob und Band gefolgt:
ein bunter Mix aus Projektleiter/innen, Helfer/innen und Menschen, die man bei den Projekten kennengelernt hat. Die Stimmung war locker und bei Kaffee, Brötchen und weiteren Leckereien wurde sich fleißig ausgetauscht, vernetzt und schon auf die nächsten Projektideen gesponnen.
Die Fotoshow mit allen Projekten im Überblick sowie die Berichte einiger Projektleiter/innen waren inspirierend und haben den Anwesenden deutlich gemacht: Du bist Teil einer großen “dienenden” Bewegung – zusammen können wir das Gesicht unserer Stadt positiv verändern!
Als zum Schluss Jan Jakob noch eine halbe Stunde lang seine Songs zum Besten gab, konnte die Stimmung kaum besser sein an diesem sonnigen Samstagvormittag.
Vielen Dank noch einmal an alle Mitwirkenden, Spender/innen, Interessentierten und natürlich die Musiker: ihr habt diese Woche erst möglich gemacht und ein weiteres Mal dazu beigetragen, Hannover zu einer schöneren und l(i)ebenswerteren Stadt zu machen!

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